Glossar wichtiger Begriffe

 

ADSL

Mit Asymmetric Digital Subscriber Line (ADSL) wird die zur Zeit häufigste Anschlusstechnik für digitale Breitbandanschlüsse für Teilnehmer (Endkunden) ins Internet bezeichnet. Asymmetric bedeutet, dass die Datenübertragungsraten in Sende- und Empfangsrichtung unterschiedlich sind, und zwar vom Teilnehmer aus gesehen in Empfangsrichtung (Downstream) erheblich größer als in Senderichtung (Upstream).

 

DHCP

Das DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) ermöglicht mit Hilfe eines entsprechenden Servers die dynamische Zuweisung einer IP-Adresse und weiterer Konfigurationsparameter an Computer in einem Netzwerk (z.B. Internet oder LAN). Durch DHCP ist die Einbindung eines neuen Computers in ein bestehendes Netzwerk ohne weitere Konfiguration möglich. Ohne DHCP sind relativ aufwendige Einstellungen nötig.

 

Downstream

In der Telekommunikation wird der Datenverkehr aus dem Netzwerk (Quelle) zum Teilnehmer als Downstream bezeichnet. Entsprechend wird der Datenverkehr vom Teilnehmer in das Netzwerk als Upstream bezeichnet. Downstream und Upstream entsprechen in diesem Zusammenhang Sende- (upstream) und Empfangsrichtung.

 

DSL

Digital Subscriber Line (engl. für Digitale Teilnehmeranschlussleitung) bezeichnet verschiedene Techniken, um über zwei bis vier Kupferadern des Telefonnetzes, das heißt die Teilnehmeranschlussleitung, Daten mit hoher Datenübertragungsrate zu übertragen.

 

FastPath

FastPath ist das Ausschalten von Interleaving, einem Hilfsmittel zur Fehlerkorrektur, bei ADSL-Anschlüssen.

Bei der Datenübertragung via ADSL treten häufig Burstfehler auf. Durch das Interleaving werden diese Burstfehler auf mehrere abgeschlossene Datenblöcke verteilt, so dass sie in diesen nur noch Einzelbitfehler sind. Diese können durch Standardfehlerkorrekturtechniken problemlos korrigiert werden. Das Interleaving hat allerdings den Nachteil, dass sowohl beim Sender das Senden als auch beim Empfänger das Empfangen durch das Interleaven beziehungsweise Deinterleaven verzögert wird, weil mit dem Interleaven beziehungsweise Deinterleaven im Prinzip erst begonnen werden kann, wenn der gesamte Frame angekommen ist. Dadurch erhöht sich die Latenz (sogenannte Pingzeiten), was sich bei actionlastigen Online-Spielen negativ bemerkbar macht. Durch das Schalten der Option "FastPath" wird dieses Interleaving ausgeschaltet, wodurch die Daten früher gesendet beziehungsweise empfangen werden können. Man erkauft sich die geringere Latenz allerdings mit einer geringfügig höheren Paketverlustrate. Die Geschwindigkeit des Anschlusses selbst erhöht sich damit nicht, allerdings können Downloads dennoch schneller werden, weil Datenpakete früher bestätigt werden können.

 

Firewall

Eine Firewall (engl., ?Feuerschutzwand?) ist ein System aus Software- und Hardwarekomponenten, das den Zugriff zwischen verschiedenen Rechnernetzen beschränkt, um den Datenverkehr zwischen einem zu schützenden lokalen Netzwerk (LAN) und dem Internet zu kontrollieren. Firewalls sitzen an den Schnittstellen zwischen einzelnen Netzen oder Computersystemen und kontrollieren den Datenverkehr zwischen den Teilbereichen, um ungewünschten Verkehr zu verhindern und nur den gewünschten Verkehr passieren zu lassen.

 

Flatrate

Als Flatrate bezeichnet man Pauschaltarife für Telekommunikationsdienstleistungen wie Telefonie und Internet-Zugang. Unabhängig von Einwahldauer und transferierter Datenmenge ist dabei ein fester Preis zu zahlen.

 

IP-Adresse

Eine IP-Adresse (Internet Protocol Adresse) ist ein Datum, welches eine logische Adressierung von Geräten (Hosts) in IP-Netzwerken wie z.B. dem Internet erlaubt. Ein Host (z.B. Computer, Router, Drucker, IP-Telefon) besitzt zu einem Zeitpunkt dabei mindestens eine IP-Adresse, die in seinem Netzwerk eindeutig ist. Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu schicken. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss die Gegenstelle eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse.

 

NAT

NAT (Network Address Translation) ist in Computernetzen ein Verfahren, um eine IP-Adresse in einem Datenpaket durch eine andere zu ersetzen. Hauptsächlich ist NAT notwendig, weil öffentliche IP-Adressen immer knapper werden, und man deshalb in einem internen (privaten) Netz private IP-Adressen einsetzt. Damit man trotzdem mit dem Internet kommunizieren kann, müssen die internen, privaten Adressen am Gateway zum Internet (oder zu einem anderen öffentlichen Netz) in öffentliche Adressen übersetzt werden.

 

Router

Ein Router ist ein Gerät, das in einem Netzwerk dafür sorgt, dass bei ihm eintreffende Daten eines Protokolls zum vorgesehenen Zielnetz bzw. Subnetz weitergeleitet werden (=Routing).

 

Splitter

Eine Breitbandanschlusseinheit (BBAE) oder umgangssprachlich Splitter ist ein Gerät, das die Daten beziehungsweise Frequenzen verschiedener Anwendungen, die über eine Teilnehmeranschlussleitung laufen, aufteilt und über getrennte Anschlüsse zur Verfügung stellt.

Quelle: de.wikipedia.org